ARTIKEL

Geschäftsfelder

Klarer Schnitt, klare Verantwortung
Jörg Rippchen

Unklare Schnitte zwischen Geschäftseinheiten oder auch Sparten fressen Geschwindigkeit.

Mit Hilfe des Ordnungsrahmens wird hinterfragt, ob Ihre Geschäftsfelder fachlich und organisatorisch sauber geschnitten sind. Wir diskutieren die Frage, in wie weit die interne Organisation nach „außen“ getragen werden soll/muss – z.B. in Form spezifischer oder allgemeiner Kontaktpunkte auf dem jeweiligen Kanal. Am Ende sollten Kunden, Vermittler und natürlich auch die Sachbearbeitung jederzeit wissen, wo sie sich bewegen. Nach außen muss das nicht zwingend sichtbar sein, intern aber braucht es eindeutige Regeln, insbesondere in den prozessualen Übergängen: Wer entscheidet, nach welchen Prinzipien und mit welchem Eskalationspfad?

Geschäftsfelder stehen für klar formulierte Grundprinzipien: Wertversprechen, Zielkunden, Operativ‑Logik. Vertriebs‑, Betriebs‑ und Schadenbereiche werden so verortet, dass Verantwortlichkeiten und Kosten- und Ertrags‑Zurechnungen möglich sind. Je nach Ambition kann ein Geschäftsfeld mehr Autarkie in Produktentwicklung, Prozessoptimierung und Technologieeinsatz erhalten – so weit, wie es die Gesamtstrategie trägt. Parallel lohnt der Blick auf Wertströme: Steuern wir künftig entlang klassischer Sparten oder entlang Ende‑zu‑Ende‑Flows, die Kundennutzen präziser abbilden? Diese Entscheidungen beeinflussen das Operating Model, den Aufbau von Kennzahlen zur Steuerung und nicht zuletzt die Budgethoheit.


Wir freuen uns über Ihre Erfahrungen und Meinungen.

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