ARTIKEL

Die große Illusion

Einführung von Standardsoftware in Versicherungen
Profilbild von Christian Werth
Christian Werth

Standardsoftware sollte alles einfacher machen. Stattdessen wurde alles komplizierter.

Die Entscheidung fühlte sich richtig, ja sogar überfällig an.
Warum? Altsysteme sind am Limit. Innovationen passieren nicht oder nur langsam und die Kosten sind zu hoch.

Was muss also her? Richtig, Standardsoftware.
Sie ist bewährt, marktführend und vor allem machen das jetzt alle so!

Endlich raus aus der Individualhölle!

Was dabei selten offen ausgesprochen wird:
Mit der Software kauft man sich nicht nur Technologie, sondern auch einen Spiegel.

Denn plötzlich zeigt sich, was vorher gut kaschiert war:

  • Unklare Prozesse
  • Historisch gewachsene Sonderfälle
  • Entscheidungen, die nie wirklich getroffen wurden


Und dann passiert etwas Interessantes. Die Software funktioniert, aber sie passt nicht.

Nicht, weil sie schlecht ist, sondern weil sie etwas verlangt, das viele Organisationen verlernt haben: Klarheit und Disziplin.

Wer kennt es nicht? Es beginnt das große Umschiffen:
„Das brauchen wir aber so.“ „Das war schon immer anders.“ „Das ist bei uns speziell.“

Die Standardsoftware wird eingeführt und gleichzeitig systematisch entwertet.

Die unbequeme Wahrheit: Nicht die Software ist komplex. Die Organisation ist es.

Und genau das wurde in der Entscheidung für „Standard“ nicht berücksichtigt.


Was ist eigentlich dieser „Standard“, von dem alle reden?
Was sind Ihre Erfahrungen mit Projekten rund um Standard-Software?
Wobei benötigen Sie ggf. Unterstützung?

Es empfiehlt sich auch ein Blick in die Serie meines geschätzten Kollegen Jörg Rippchen hier bei uns im arcIVUM.

0
    0
    Buchungsübersicht
    Sie haben keine BuchungenZurück zur Website